Für Hanfstecklinge und Jungpflanzen sind stabile Temperaturen wichtiger als “perfekte” Zahlen. Als grobe Orientierung funktionieren bei den meisten Indoor-Setups tagsüber moderate Temperaturen im Bereich der angenehmen Raumwärme, während es nachts nur leicht kühler sein sollte. Stecklinge ohne voll ausgebildete Wurzeln reagieren empfindlicher: Wenn es zu kühl ist, läuft die Wurzelbildung träge an; wenn es zu warm ist, steigt Stress- und Schimmelrisiko (besonders bei hoher Luftfeuchte). Achte darauf, dass die Temperatur an der Blattspitze gemessen wird (nicht am Boden) und vermeide große Schwankungen innerhalb eines Tages. Wenn du LED nutzt, kann es sinnvoll sein, die Lichtphase in die kältere Tageszeit zu legen oder nachts mild zu temperieren, weil LED weniger Strahlungswärme liefert. Stabilität schlägt Spitzenwerte – lieber konstant “gut” als ständig zwischen warm/kalt springen.
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